Blog – Flughafen Berlin BER / BBI Fluglärm, Verluste & keine Zukunft

An keinem Großflughafen – selbst am Flughafen Frankfurt / Main FRA – ist die Besiedlung so dicht wie an den Start- und Landebahnen von BER / BBI. Rund 1,5 Millionen Bürger in Berlin und Brandenburg werden von Fluglärm durch BER / BBI betroffen sein.

Ein von der CDU in Brandenburg in Auftrag gegebenes Gutachten zur Zukunft des Flughafens Berlin Brandenburg International BER / BBI kommt zu dem folgenden Ergebnis:

  • Der Flughafen BER / BBI in Schönefeld ist bereits bei Eröffnung zu klein.
  • Die zu geringen Kapazitäten von BER / BBI werden zwangsläufig zu häufigen Verspätungen sowie zu zusätzlichen Nachtflügen und damit zu einer erhöhten nächtlichen Fluglärm-Belastung der Bürger in Berlin und Brandenburg führen.
  • Im modernsten Terminal Europas BER / BBI werden schlechtere Servicestandards als in Tegel TXL  angeboten; eine ordnungsgemäße Passagierabfertigung ist nicht möglich.
  • Die jährlichen Verluste von BER / BBI werden auf ca. 190 Mio. EUR geschätzt und sind von den Eigentümern, den Ländern Berlin, Brandenburg und dem Bund, – also dem Steuerzahler – zu tragen.

In dem Gutachten zu BER / BBI wird empfohlen, sofort mit der Suche nach einem alternativen und zukunftsfähigen Standort für einen Berliner Flughafen und mit dessen Planung zu beginnen.

Flughafen BER / BBI – Steuergeldverschwendung, Bauruine und Fluglärm-Maschine?

Flughafen BER / BBI – nur Fluglärm & Verluste?
Hat der Flughafen Berlin Brandenburg International BER / BBI noch eine Zukunft und sollte er überhaupt an den Start gehen?
Sollen Ihre Steuern für die Verluste von BER / BBI verwendet werden, z.B. zu Lasten von Investitionen in den Bildungssektor?

Ihre Meinung zählt:

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4 Responses to Blog – Flughafen Berlin BER / BBI Fluglärm, Verluste & keine Zukunft

  1. Wahrsager says:

    So werden wir Bürger von den Politikern und Flughafenmanagern belogen:

    Beispiel Kostenlüge I: Kosten sollte der BER 2004 mal 1,7 Milliarden. 2012 waren es bereits 4,3 Milliarden. (http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg). Dazu kommen noch weitere Kosten für den Lärmschutz von hunderten Millionen, s.o. So wird der BER am Ende wohl um die 5 Milliarden gekostet haben, mehr als das Dreifache der ursprünglichen Planung.
    Dazu kommen noch die Kosten für die Bahn (alleine der BER-Bahnhof hat 500 Millionen gekostet), Autobahn, Straßen, Planungskosten, usw.. Das macht alles noch einmal ca. 2 Milliarden, d.h. Gesamtkosten um die 7 Milliarden €.
    Mit ihrem eigenen Geld gehen die Politiker und Beamten der Planungsbehörde mit Sicherheit sorgfältiger um.

    Beispiel Kostenlüge II: Warum reden die SPD & CDU-Politiker immer wieder davon, dass der BER seine Kosten wieder erwirtschaften wird? Warum sagen uns Wowereit, Platzeck und Ramsauer nicht, dass BER nach Fertigstellung 200 Millionen Verlust machen wird? Jährlich!
    (www.cdu-fraktion-brandenburg.de/aktuell/kosten-des-ber). Die müssen wir Steuerzahler dann auch zahlen. Der finanzpolitische Sprecher der CDU Brandenburg, Burkhardt sagte dazu wortwörtlich (Frontal 21, 22.01.2013):“Das ist mein Schluss, der Flughafen wird auf nicht absehbare Zeit keine schwarzen Zahlen erwirtschaften, er wird auf nicht absehbare Zeit der Zuführung öffentlicher Mittel bedürfen“.
    Und für die dringende Sanierung von Schulen, Krankenhäuser, Straßen, usw. ist kein Geld da.

  2. I like this post, enjoyed this one thank you for posting. “No trumpets sound when the important decisions of our life are made. Destiny is made known silently.” by Agnes de Mille.

  3. Wahrsager says:

    Jedes Unternehmen will Gewinn machen, zu verschenken gibt es nichts. Es wird immer eine Gegenleistung gefordert. Die Luftverkehrslobby und Fluggesellschaften „verschenken“ an Politiker Freiflüge (gerne mit Familie 1. Klasse nach Florida o. Karibik) und Geld. Als Gegenleistung verschließen diese Politiker – Sie wissen welche – ihre Augen vor der Realität und wiederholen die „Argumente“ der Luftverkehrslobby für mehr Flugverkehr.
    Aber:
     Der BER wird nach Fertigstellung 200 Millionen Verlust. Jährlich! Bei uns Bürgern wird gespart, für den BER gibt’s Millionen.
     Die Gutachten zum „Job u. Wirtschaftsmotor BER“ sind alle von der Flughafengesellschaft bestellt u. bezahlt. Glaubwürdigkeit ade. Unabhängige Gutachter, die das widerlegen, werden von den Politikern ignoriert – s.oben. Während in Berlin, an der Media-Spree und City-West geplant und gebaut wird, herrscht in den Industriegebieten rund um den BER gähnende Leere. Dabei hätte ja bereits 2011/12 Hochbetrieb herrschen müssen, um die von Wowereit und FBB angekündigten 40.000 neuen Jobs zur – später verschobenen – Eröffnung am 3. Juni 2012 zu schaffen.

    Jetzt wissen Sie, wem die BER-Flughafenunterstützer bei den Politikern in Wirklichkeit dienen!

  4. Bibo says:

    Neuer Flughafen Schönefeld zu klein? Na, welche Option bietet das wohl? Richtig: Tegel TXL weiter betreiben und zusätzlich den neuen Flughafen BER / BBI eröffnen. … oder warum wird Tegel derzeit (notdürftig ?) ausgebaut? Fluglärm für den Norden von Berlin aus Tegel und Fluglärm für den Süden von Berlin aus Schönefeld. Das nennt man gerechte Fluglärm-Verteilung. Berlin, schlaf weiter!

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